Plakat Die besseren Walder

Ferdinand wächst als Wolf bei Schafen auf. Doch er ist anders als die anderen Schafe, er springt gerne über Zäune und hat Sehnsucht nach der Welt außerhalb der „besseren Wälder“. Trotzdem fühlt er sich wohl bei den Schafen. Er liebt seine Familie und Freunde und singt - wie es die Tradition so will - das „Schafe Maria“ in der Kirche. Wer ist denn nun Ferdinand? Ein Wolf im Schafspelz oder ein Schaf im Wolfspelz? Bei einem Ausflug mit seiner Freundin über die Zäune wird diese getötet und Ferdinand gerät unter Verdacht. Er flieht daraufhin zu den Wölfen, doch auch dort gibt es starre Regeln und Traditionen, dafür aber umso weniger zu essen. Unterwegs lernt Ferdinand einen Bär kennen, der behauptet, er wäre eine Biene und eine Gans, die behauptet sie wäre ein Fuchs. Diese zwei Außenseiter machen sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt und es ist ihnen herzlich egal, was die anderen Lebewesen von ihnen denken.
Die komödiantische Parabel „Die besseren Wälder“ von Martin Baltscheit beschreibt Ferdinands Suche nach der eigenen Identität und wirft dabei eine Menge Fragen auf. Was macht mich zu dem Menschen, der ich bin? Gene, Herkunft, Sozialisation, Erziehung oder die kulturelle Prägung? Und welche Rolle spielen Werte und Traditionen? Kann man Freiheit genießen, wenn man hungern muss? Und wie sieht es mit der Moral aus, wenn man nichts zu essen hat?  Wie viele Welten/Wälder gibt es eigentlich und ist eine besser als die andere? Die Theater-AG der Marienschule unter Leitung von Cara Basquitt hat sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt und eine spannende Inszenierung erarbeitet. Die Aufführungen fanden am Samstag, 13. Juni um 20:00 Uhr und am Sonntag, 14. Juni um 18:00 Uhr in der Aula der Marienschule statt.

 

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